Auf dem Weg in die „Simonisierung“ oder: am Beginn des langen Weges nach Antalkya (und viel weiter…)
12. Oktober 2015, kurz vor Mitternacht. Ich sitze am Stuttgarter Flughafen und warte auf das Boarding für den Flug nach Antalya, Türkei (es war das mit Abstand günstigste Flugticket, das ich jemals gekauft habe, 23 Euro und 87 Cent!). Simon Jacob (seinen Namen muss ich nicht verkürzeln, dafür ist er zu bekannt) schickt mir eine Nachricht: „Eduard, wann und wo kommst Du genau an?“ - „3.30 heute Nacht, Antalya, wie besprochen“ - „Ok, ich sehe zu, dass wir Dich vielleicht am Flughafen abholen. Bis dann“. Einige Minuten später eine neue Nachricht: „Eduard, WO kommst Du an???“ - „In Antalya, wie seit Wochen besprochen“ - „Ok, dann gibt es ein kleines Problem“ - „in wiefern?“ - Du, wir sind in Hatay, Antakya. Habe ich Dir das nicht gesagt?“ - „Nein, wir haben immer über Antalya gesprochen“ - „Nun, dann hatten wir ein Missverständnis. Es gibt Antalya und Antakya, das kann man schon verwechseln“ - „aha“. Einschub. Ich gebe zu: Antalya kannte ich, dort in der Region hatte ich einige Jahre zuvor...